Der dicke Schornsteinfeger war da - Kharma und die Gedultsproben - Hals und Beinbruch!
Weihnachten ist wie Kleptomanie. Man versucht irgendeinen Schund, den man selber gar nicht unbedingt will möglichst billig zu erstehen und hat letzten Endes doch nur wieder ein schlechtes Gefühl, weil das erworbene etwas so gar nicht gefällt. (Bei Weihnachten der Gegenüber aber Freude heucheln muss ;-).
Ganz anders ist das bei L´Arche. Da haben die Leute recht einfache Geschenke bekommen und sich trotzdem wie die Schneekönige gefreut. Aber alles der Reihe nach.
Nachdem die Geschenke hier erst am 25. am Morgen ausgepackt werden gibt es am 24. normalerweise nur ein nettes Familienessen. Ich hab mein Weihnachtsessen bei Matt und Marco verbringen dürfen, mit Marco's Söhnen, Tochter und meinem Core-Member Lena.
War echt ganz nett, auch wenn ich von einem gewissen Kollegen nach London zum Essen gefahren wurde, mit dem ich die gesamte Stunde Small-Talk betreiben musste. Ehrlich, es ist anstrengend mehr als zweimal innerhalb einer Stunde mit der gleichen Person eine deftige Konversation über das Wetter und die Straßenverhältnisse zu führen...
Sind gegen halb 9 wieder daheim gewesen um entspannt ins Bett gehen zu können.
Am folgenden morgen war dann alles normal, wir haben einen entspannten Morgen gehabt, nett Geschenke ausgepackt, Lena hat Marker bekommen, Markus einen Marvelkalender (hrhr) und Chris und ich einen Tim Hortons (Kanadische Riesenkaffeekette für jedermann. Nicht zu verwechseln mit den anderen Metrosexuellentreffpunkten...) Kaffeebecher.
Danach ein nettes Mittagessen, Brian ist zu seinen Geschwistern gefahren bzw. abgeholt worden und wir haben rumgeblödelt :-P.
Alles in allem also ganz nett. Die nächsten Tage waren wieder sehr anstrengend, nachdem ich wieder mit einem wenig motivierenden und etwas elektrisierenden Kollegen arbeiten musste (elektrisierend im Sinne von Spannung erzeugend).
Zum Glück war Jehova-Jane da, mit der ich einen Heidenspaß hatte XD.
Markus ist Samstag Abend dann noch mit dem Rest der Assistentenbagage tanzen gegangen. Wegen Nachtmonitor musste ich im daheim bleiben.
Sonntag morgen hatte ich eine nette Routine mit Dalton um Markus zu treffen der mir voller Energie verkündete nicht geschlafen zu haben (muss es aber wert gewesen sein...). Linus hatte den Gesichtsausdruck und die Hautfarbe von unserem Thriller Michael Jackson und hat sich statt gewisser sakraler Pflichten eine Sofa-Auszeit gegönnt. („Der ist ein Sportler, der säuft und trinkt und trotzdem seine Leistung bringt“ XD)
Markus ist dann auch weggepennt um sich danach mit Brian zu kloppen (im Spaß) und Simba, den Stofftiger ins Gesicht zu bekommen. War eine Auge um Auge Aktion, bei der Plastikaugen seltsamerweise die physische Oberhand hatten und Markus´ Augapfel penetriert haben.
Als er mir demonstriert hat wie schön er die äußerste Schicht von seinem Augapfel bewegen kann ohne mit der Wimper oder dem Auge zu zucken haben wir uns entschieden ins Krankenhaus zu fahren.
Ich habe ab jetzt frei.
Im Krankenhaus hat dann mein Gedultstraining angefangen.
Weil Markus' Auge kein allzu extremes Vorkommen war durften wir warten und warten. (Haben eine andere Assistentin getroffen die etwas ungesunden Brechreiz hatte.)
Nach gesund entspannten 7 Stunden bei winselnden Sitznachbarn, Jeopardy und Glücksrad wurden wir dann aufgerufen um den Raum zu wechseln und in einem kleineren Raum noch ne Stunde zu warten.
Danach kam ein -wirklich netter und kompetenter- Arzt der 5 Minuten lang Markus untersucht hat um ihn als recht gesund zu erklären und mit Augentropfen heim zu schicken.
Anscheinend kann man die äußeren Hautschichten entspannt perforieren und danach mit der eintretenden Schwellung Spaß haben. (Probiert es selber und berichtet wie es euch ergangen ist!)
Nach 8 Stunden warten und dank Schlafmangel im Sitzen schlafen war die Schwellung wieder weg und das Auge sah wieder besser aus. Warten hat sich gelohnt und Markus musste nicht mit Schlafmangel und Kater arbeiten...
Soviel zum Gesundheitssystem von Kanada.
Montag ist dann der große Tag gekommen und ich hab meine Sachen gepackt und das Haus verlassen.
(www.dontforgetyourtoothbrush.com ist super für neurotiker mit „Ich hab was vergessen“-Tick!)
Charlene war so nett mich zum Flughafen zu fahren. Blöderweise standen wir erstmal im Stau, kamen aber wunderbar im Zeitplan an. Zwei Stunden vor Abflug also im Flughafen, wo ich erstmal die erwartete Schlange am Eincheckschalter gesehen hab und mich über mein großzügiges Zeitfenster gefreut hab.
Aber wie auch immer Kharma es wollte, es wollte nicht dass ich mich aufs Warten einstelle und darauf vorbereitet bin. Nachdem ich übers Internet schon eingecheckt hatte und es dort ausreichend Automaten gab konnte ich meinen gesamten Checkinvorgang inklusive Gepäckaufgabe von einer Stunde auf 5 Minuten verkürzen.
Pff. Also wieder eine positive Art von Warten auf die ich nicht vorbereitet war ∧∧.
Der Flug war ok, keine Verspätung, nette Boardfilme (hab Wall-E und einen Teil von Hellboy 2 gesehen) und alles in allem Ok.
Dann kam wieder Kharma ins Spiel. Um auch ja nicht meine Sippschaft zu verpassen bin ich möglichst schnell raus aus dem Flugzeug um möglichst schnell mein Gepäck zu bekommen.
So weit so gut, das Gepäck kam in einem guten Zeitrahmen und ich konnte mich möglichst schnell zu dem Internationalen Ankunftsterminal begeben. Blöderweise hab ich nach ner halben Stunde warten dann ne SMS bekommen. Die SMS hat beschrieben wie wunderbar zugefroren die Türen vom Flugzeug sind und wie wunderbare 20 Minuten Wartezeit und weitere 45 Minuten Zoll sowie Gepäckausgabe sind...
Kharma hat mich mittlerweile ziemlich im Warten trainiert und so hab ich mir also einen Kaffee gegönnt und mich auf meinen Koffer gesetzt.
Nachdem also die Zeit rum war und meine Folks rauskamen hatte ich Kharma also irgendwie besiegt. Alles ging von da an gut, wir haben unseren Mietwagen bekommen, sind Richtung Banff und dann nach Canmore gefahren. (Trotz Schlafmangel ist Vadder während der Fahrt nur einmal eingeschlafen :-)
Canmore war ganz nett, sind nach Norquay zum Boarden gefahren, aber als ich dachte Kharma hätte sich geschlagen gegeben wurden wir mit fehlendem Schnee belohnt...
Naja, Wir sind dann noch ein einen Tag in Norquay geblieben um dann nach Sylvester (haben nichts gemacht und uns erholt... Wäre dank der Größe des Dorfes eh nichts großes geworden. Waren nur wirklich gut Essen und dann schlafen) nach Lake Louise zu fahren.
Lake Louise hat uns ziemlich frisch begrüßt und wir haben die folgenden Tage ziemlich ausgeglichen mit Snowboarden, Flüssignahrung, Football und Essen gehen verbracht.
Zwischenzeitlich haben wir einen Tag Pause eingelegt um unsere Wunden zu lecken und um die Temperatur steigen zu lassen. Unsere durchschnittlichen -20 Grad waren kein (großes) Problem. Dieser Tiefpunkt mit gesunden – 30 Grad war dann doch etwas zu viel. (Oder zu wenig?)
Anyhow, wir werden uns jetzt bald wieder auf den Weg nach Hause machen und hoffen, dass alles gut läuft. Also wenn ihr gerade dabei seid eurem Hausfetisch einen Stier zu opfern, legt noch ein Huhn für uns drauf!
So long, ich hoff meine Karten sind angekommen, ich werde ein Paar Bilder hochladen und werde noch mehr Bilder auf Facebook stellen. Also meldet euch bei Facebook an, oder sucht euch jemanden der Facebook hat.
Ganz anders ist das bei L´Arche. Da haben die Leute recht einfache Geschenke bekommen und sich trotzdem wie die Schneekönige gefreut. Aber alles der Reihe nach.
Nachdem die Geschenke hier erst am 25. am Morgen ausgepackt werden gibt es am 24. normalerweise nur ein nettes Familienessen. Ich hab mein Weihnachtsessen bei Matt und Marco verbringen dürfen, mit Marco's Söhnen, Tochter und meinem Core-Member Lena.
War echt ganz nett, auch wenn ich von einem gewissen Kollegen nach London zum Essen gefahren wurde, mit dem ich die gesamte Stunde Small-Talk betreiben musste. Ehrlich, es ist anstrengend mehr als zweimal innerhalb einer Stunde mit der gleichen Person eine deftige Konversation über das Wetter und die Straßenverhältnisse zu führen...
Sind gegen halb 9 wieder daheim gewesen um entspannt ins Bett gehen zu können.
Am folgenden morgen war dann alles normal, wir haben einen entspannten Morgen gehabt, nett Geschenke ausgepackt, Lena hat Marker bekommen, Markus einen Marvelkalender (hrhr) und Chris und ich einen Tim Hortons (Kanadische Riesenkaffeekette für jedermann. Nicht zu verwechseln mit den anderen Metrosexuellentreffpunkten...) Kaffeebecher.
Danach ein nettes Mittagessen, Brian ist zu seinen Geschwistern gefahren bzw. abgeholt worden und wir haben rumgeblödelt :-P.
Alles in allem also ganz nett. Die nächsten Tage waren wieder sehr anstrengend, nachdem ich wieder mit einem wenig motivierenden und etwas elektrisierenden Kollegen arbeiten musste (elektrisierend im Sinne von Spannung erzeugend).
Zum Glück war Jehova-Jane da, mit der ich einen Heidenspaß hatte XD.
Markus ist Samstag Abend dann noch mit dem Rest der Assistentenbagage tanzen gegangen. Wegen Nachtmonitor musste ich im daheim bleiben.
Sonntag morgen hatte ich eine nette Routine mit Dalton um Markus zu treffen der mir voller Energie verkündete nicht geschlafen zu haben (muss es aber wert gewesen sein...). Linus hatte den Gesichtsausdruck und die Hautfarbe von unserem Thriller Michael Jackson und hat sich statt gewisser sakraler Pflichten eine Sofa-Auszeit gegönnt. („Der ist ein Sportler, der säuft und trinkt und trotzdem seine Leistung bringt“ XD)
Markus ist dann auch weggepennt um sich danach mit Brian zu kloppen (im Spaß) und Simba, den Stofftiger ins Gesicht zu bekommen. War eine Auge um Auge Aktion, bei der Plastikaugen seltsamerweise die physische Oberhand hatten und Markus´ Augapfel penetriert haben.
Als er mir demonstriert hat wie schön er die äußerste Schicht von seinem Augapfel bewegen kann ohne mit der Wimper oder dem Auge zu zucken haben wir uns entschieden ins Krankenhaus zu fahren.
Ich habe ab jetzt frei.
Im Krankenhaus hat dann mein Gedultstraining angefangen.
Weil Markus' Auge kein allzu extremes Vorkommen war durften wir warten und warten. (Haben eine andere Assistentin getroffen die etwas ungesunden Brechreiz hatte.)
Nach gesund entspannten 7 Stunden bei winselnden Sitznachbarn, Jeopardy und Glücksrad wurden wir dann aufgerufen um den Raum zu wechseln und in einem kleineren Raum noch ne Stunde zu warten.
Danach kam ein -wirklich netter und kompetenter- Arzt der 5 Minuten lang Markus untersucht hat um ihn als recht gesund zu erklären und mit Augentropfen heim zu schicken.
Anscheinend kann man die äußeren Hautschichten entspannt perforieren und danach mit der eintretenden Schwellung Spaß haben. (Probiert es selber und berichtet wie es euch ergangen ist!)
Nach 8 Stunden warten und dank Schlafmangel im Sitzen schlafen war die Schwellung wieder weg und das Auge sah wieder besser aus. Warten hat sich gelohnt und Markus musste nicht mit Schlafmangel und Kater arbeiten...
Soviel zum Gesundheitssystem von Kanada.
Montag ist dann der große Tag gekommen und ich hab meine Sachen gepackt und das Haus verlassen.
(www.dontforgetyourtoothbrush.com ist super für neurotiker mit „Ich hab was vergessen“-Tick!)
Charlene war so nett mich zum Flughafen zu fahren. Blöderweise standen wir erstmal im Stau, kamen aber wunderbar im Zeitplan an. Zwei Stunden vor Abflug also im Flughafen, wo ich erstmal die erwartete Schlange am Eincheckschalter gesehen hab und mich über mein großzügiges Zeitfenster gefreut hab.
Aber wie auch immer Kharma es wollte, es wollte nicht dass ich mich aufs Warten einstelle und darauf vorbereitet bin. Nachdem ich übers Internet schon eingecheckt hatte und es dort ausreichend Automaten gab konnte ich meinen gesamten Checkinvorgang inklusive Gepäckaufgabe von einer Stunde auf 5 Minuten verkürzen.
Pff. Also wieder eine positive Art von Warten auf die ich nicht vorbereitet war ∧∧.
Der Flug war ok, keine Verspätung, nette Boardfilme (hab Wall-E und einen Teil von Hellboy 2 gesehen) und alles in allem Ok.
Dann kam wieder Kharma ins Spiel. Um auch ja nicht meine Sippschaft zu verpassen bin ich möglichst schnell raus aus dem Flugzeug um möglichst schnell mein Gepäck zu bekommen.
So weit so gut, das Gepäck kam in einem guten Zeitrahmen und ich konnte mich möglichst schnell zu dem Internationalen Ankunftsterminal begeben. Blöderweise hab ich nach ner halben Stunde warten dann ne SMS bekommen. Die SMS hat beschrieben wie wunderbar zugefroren die Türen vom Flugzeug sind und wie wunderbare 20 Minuten Wartezeit und weitere 45 Minuten Zoll sowie Gepäckausgabe sind...
Kharma hat mich mittlerweile ziemlich im Warten trainiert und so hab ich mir also einen Kaffee gegönnt und mich auf meinen Koffer gesetzt.
Nachdem also die Zeit rum war und meine Folks rauskamen hatte ich Kharma also irgendwie besiegt. Alles ging von da an gut, wir haben unseren Mietwagen bekommen, sind Richtung Banff und dann nach Canmore gefahren. (Trotz Schlafmangel ist Vadder während der Fahrt nur einmal eingeschlafen :-)
Canmore war ganz nett, sind nach Norquay zum Boarden gefahren, aber als ich dachte Kharma hätte sich geschlagen gegeben wurden wir mit fehlendem Schnee belohnt...
Naja, Wir sind dann noch ein einen Tag in Norquay geblieben um dann nach Sylvester (haben nichts gemacht und uns erholt... Wäre dank der Größe des Dorfes eh nichts großes geworden. Waren nur wirklich gut Essen und dann schlafen) nach Lake Louise zu fahren.
Lake Louise hat uns ziemlich frisch begrüßt und wir haben die folgenden Tage ziemlich ausgeglichen mit Snowboarden, Flüssignahrung, Football und Essen gehen verbracht.
Zwischenzeitlich haben wir einen Tag Pause eingelegt um unsere Wunden zu lecken und um die Temperatur steigen zu lassen. Unsere durchschnittlichen -20 Grad waren kein (großes) Problem. Dieser Tiefpunkt mit gesunden – 30 Grad war dann doch etwas zu viel. (Oder zu wenig?)
Anyhow, wir werden uns jetzt bald wieder auf den Weg nach Hause machen und hoffen, dass alles gut läuft. Also wenn ihr gerade dabei seid eurem Hausfetisch einen Stier zu opfern, legt noch ein Huhn für uns drauf!
So long, ich hoff meine Karten sind angekommen, ich werde ein Paar Bilder hochladen und werde noch mehr Bilder auf Facebook stellen. Also meldet euch bei Facebook an, oder sucht euch jemanden der Facebook hat.
r3d1st - 6. Jan, 17:05